Violet and Orange

Violet Swing Dress

Violet Swing Dress

Violet Swing Dress
Before I started dressing like I do now – Rockabilly, Fifties inspired, Retro, Pin up, whatever you want to label it (I must admit, I like labelling such things just as well), I tried to fit in with my clothing. Though, it didn’t really look good on me, now, looking back, I’d say so at least. But while being too shy to go for more noticeable things, I still wanted to have my own style. So, when I saw someone on TV/a magazine/whatever and liked them (for their personality, their looks, etc.), I’d go for their style. I remember one time I saw a slightly “punky” girl (don’t even know, if she was a punk, but that’s was I took it for, looking back I’d say she was Scene) on TV and I wanted all the things she wore. Different words: I wanted to be a “punk”, at least stylewise (since I was about 12 or something I knew literally nothing about punks and their opinions/lifestyle) and I’d say, before dressing pinup that was the only time I wore something different. Anyway I went to claire’s eventually and bought a neon pink tutu and socks – one pair was sheer with stripes in different colours and the other one was sheer with bright orange stars. They were great, though, unfortunately I destroyed them. Anyway, in my obsession with this girl I mentioned before I also used my eyeliner for drawing stars (or hearts?) around one eye. Most of these things were mainly ridiculous (at least on me, I was too small for the tutu anyway). Then, I blended in with everybody else again – it was my only “punk” outfit besides a pair of black jeans and blood-red hoodie. Red seems to have always been a mayor colour in my wardrobe. Still is. Thinking back I can’t recall any outfit (but the one mentioned before) that sticked out, I only wore jeans, a shirt (most of them plain) and a hoodie. In size L. Or XL (not meaning to hate on anyone wearing that size, it just was much too large for me). I don’t think any of this really looked good on me. But as a friend (he didn’t know me when I had my “punk stage”) told me, when I was dressing “normal”, I’d be neat/dapper (the German word is “adrett”, you can’t really translate it). And I kind of liked that. I hope I look like this to strangers.
Now, dressing this way, I know, I stick out, but I don’t feel like hiding anymore. I still have problems talking to strangers and new people, but it gets better. Or actually it doesn’t. But when someone comes up to me, talking to me, I feel more confident about myself. I like talking to old women about how they dressed back in the days (other people are nice, too, but old women are the cutest). If people don’t like the way I dress, I don’t feel like I should lock myself in the bathroom and never leave again. I don’t feel like hiding in a big hoodie. I care, yes, but I don’t feel like doing things to make them feel better. I love dressing like this, it makes me happy and through it I get to know wonderful people. If you feel like doing something, do it, go for it. Maybe you will regret it, but life is too short for caring about how other people think about your clothes (if you don’t wear shirts with words/signs that hurt other people, obviously). Do it for yourself.

And please bear with me not keeping up to my schedule, not replying or reading posts at the moment, but after I came back from Italy I went to Hamburg within two/three days and here I barely have spare time. Thank you.

Bevor ich angefangen habe mich so anzuziehen, wie ich das jetzt tue – Rockabilly, Fünfziger inspiriert, Retro, Pin up, wie auch immer man es labeln will (ich mag labeln bei solchen Sache ja auch irgendwie), habe ich schlicht versucht durch Kleidung mit der Masse zu verschmelzen. Es sah nicht übermäßig gut aus an mir, wenn ich so zurück sehe, würde ich das zumindest sagen. Aber obwohl ich nichts zu auffälliges tragen wollte, wollte ich dennoch irgendwie meinen eigenen Stil haben. Also, wenn ich jemanden im Fernsehen/Magazin/wo auch immer gesehen habe und die Person mochte (wegen ihrer Persönlichkeit, ihrem Aussehen, etc.), wollte ich den Stil annehmen. Ich erinnere mich an ein Mal, als ich ein leicht “punkiges” Mädchen (ich weiß nicht, ob sie wirklich ein Punk war, aber so habe ich das wahrgenommen, jetzt würde ich sie eher als Scene-Mädchen bezeichnen) im Fernsehen gesehen habe und ich wollte daraufhin allles, was sie getragen hatte. Anders gesagt: Ich wollte ein “Punk” sein, zumindest vom Stil (da ich etwa 12 war, wusste ich nichts über Punks und ihre Meinungen/Einstellungen) und ich würde sagen, das war das einzige Mal bevor ich mit Pin up Kleidung angefangen habe, dass ich etwas anderes getragen habe. Wie auch immer, ich bin zu claire’s gegangen und habe ein Neon Pinkes Tutu und Socken – ein Paar war durchsichtig mit bunten Streifen und eins war durchsichtig mit intensiven, orangen Sternen. Die waren großartig, leider habe ich sie kaputt getragen. In meiner Obsession mit diesem Mädchen von vorher, habe ich dann auch Eyeliner verwendet, um Sterne (oder Herzen?) um ein Augen zu malen. Das meiste war total albern (zumindest an mir, das Tutu war ohnehin zu groß). Dann, habe ich mich wieder an die Menge angepasst – das war mein einziges “Punk” Outfit neben einem Paar schwarzer Jeans mit einem blutroten Hoodie. Rot scheint immer eine der Hauptfarben in meinem Schrank gewesen zu sein. Ist es immer noch. Wenn ich zurück denke, fällt mir (außer dem oben erwähnten) kein auffälliges mehr ein, ich habe nur Jeans, ein Shirt (die meisten langweilig) und einen Hoodie getragen. In Größe L. Oder XL (nichts gegen die Größen, sie waren nur um einiges zu groß für mich). Ich denke nicht, dass es gut aussah. Aber ein Freund (er kannte mich in der “Punk Phase” nicht) meinte mal, als ich mich “normal” gekleidet habe, ich wäre adrett. Und ich mochte das irgendwie. Ich hoffe, ich wirke so auf Fremde.
Jetzt, wo ich mich so anziehe, weiß ich, dass ich auffalle, aber ich möchte mich nicht mehr verstecken. Ich habe immer noch Probleme mit Fremden und neuen Menschen zu reden, aber es wird besser. Eigentlich nicht. Aber wenn jemand auf mich zukommt, mich anspricht, fühle ich mich selbstbewusster. Ich mag es mit älteren Damen über ihre Kleidung in den Fünfzigern/Sechzigern zu reden (andere Menschen sind auch nett, aber alte Frauen sind am süßesten). Wenn Menschen meine Kleidung nicht mögen, habe ich nicht mehr das Gefühl mich im Bad einsperren zu müssen und es nie mehr zu verlassen. Ich möchte mich nicht mehr in einem großen Hoodie verstecken. Es bewegt mich, ja, aber ich fühle mich nicht mehr so, als müsste ich Dinge für der deren Wohlbefinden tun. Ich liebe es einfach mich zu anzuziehen, es macht mich glücklich und ich habe so wundervolle Personen kennengelernt. Wenn du dich fühlst, als müsstest du etwas tun, dann mach es. Vielleicht wirst du es bereuen, aber das Leben ist wirklich zu kurz, sich darum zu scheren, was andere über deine Kleidung denken (solange man eben keine Worte/Zeichen trägt die andere verletzen). Mach das für dich selbst.

Bitte enschuldigt, dass ich mich nicht an meinen Plan halte, kaum anworte und Posts nicht lese, aber nach Italien bin ich innerhalb von zwei/drei Tagen nach Hamburg geflogen und hier habe ich kaum Zeit über. Danke.

Violet Swing Dress

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Orange Flower Pixie Cut

Dress – handmade (Top: Butterick B5748 (Retro Butterick ’60, Skirt: Tutorial) | Petticoat – Hell Bunny | Flower – bought at Pony & Kleid Munich, made by @vroni_makeroni on Instagram | Brooch – deer arrow | Faux Pearls – my mom | Earrings – probably claire’s, but old | Bag – Vendula London | Shoes – Deichmann | Lipstick – catrice Ultimate Colour in 360 MATTraction

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11 thoughts on “Violet and Orange

  1. Das ist ja mal ein Post, so viele wahre Worte und ich bin echt sehr stolz auf dich, dass du deinen Style gefunden hast. Du hast unglaublich Glück, so weit mit allem gekommen zu sein. und jetzt leg ich erst los, seit wan hast du denn so wundervolle Haare? Die sehen so fantastisch aus, ich könnte aufspringen und mich auch direkt trauen! Alles siehst super aus und ich hoffe du hast eine schöne Zeit in Hamburg, manchmal bin ich ein wenig neidisch auf deinen Mut und Plan. :)
    Bis bald bei einem Zurück in die Zukunft – Abend!
    Lg ;)

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    • Ich würde dich grade so gerne umarmen, aber ist ja im Moment schwierig. ;) ♥
      Ja, es war einfach die richtig Entscheidung für mich und auch der Pixie hat mir so gut getan. Ich bin gespant, was du machst in der nächsten Zeit und freue mich so, wenn wir uns wieder sehen und ganz viel reden können. ♥ Ich fand’ deinen Mut für London aber auch sehr beneidenswert, und freue mich, dass es dich menschlich so weiter gebracht hat. (:
      Ja, darauf freue ich mich total. ♥
      Liebe Grüße
      Kathi

      Liked by 1 person

  2. Ich kann Deine letzten drei Sätze nur unterstreichen! Und ich möchte Dir meine Bewunderung dafür aussprechen, dass Du es so früh geschafft hast, zu Deinem persönlichen Stil zu stehen, ich hab doppelt so lang gebraucht.

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  3. Pingback: Recap of 2015 & Plans for 2016 | teepüppchen

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