Dainty and Tough

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Today I want to share a few pictures I took with Thyra the day we took the cherry-pictures – as you might see, since my hair is a whole lot darker by now. So thanks to her (& make sure to check out her blog).

The dress is a true vintage dress, probably from the 1950s (America). I found it at Maison Chi Chi Vintage, and I swooned over it quite some time until I finally decided to buy it. I’m told by vintage salesmen that my measurements are perfect for vintage dresses since I’m rather slim. Actually I always wanted to be chubbier – once because I find it prettier and when I was younger I was told a few times I’d be anorexic. Which I clearly wasn’t – I eat and ate a lot, sometimes more than “chubby people” (I’m sorry to generalise a body type, but I don’t know how express it). But it kind of hurt. I know, there are people saying skinny shaming is not a thing. But it is and apart from the fact that anorexia (and overweight as well of course) is a mental illness, under which people truly suffer, it’s wrong to accuse people of being too skinny or big, no matter if they have an illness or not (of course as a friend/ family member you should probably help someone with an eating disorder). Don’t judge other people’s bodies. You probably don’t know their story nor their body (anlage, digestion etc.). Try to be less judging about your body as well. Maybe you weight more or less than the average, but it’s fine. You are good as you are. You are beautiful. If you want to loose or gain wieht always ask yourself why. If you do it for yourself – health, your ideal of beauty -, then go ahead and do it. But don’t to it for society or someone else.
Of course, we’re always influenced by our surroundings, but you can at least try to think about what you want and need for yourself. And please always consider that this might not be what others want for themselves.

Getting back to the dress – it’s silk and even though I’m vegetarian and don’t buy e.g. leather, I do buy silk. I don’t really know why I consider silk fine, but I do. Probably because I do not really know about the production. As it is the silk the surface is of course very soft, dainty and pleasant (and it doesn’t crinkle as much as you could assume due to the material). The headscarf can be used as a belt as well, but I decided on not using it as a belt this time. On the sides there are two addional pieces of cloth adding a little bit to my hips. In general the dress fits very well and causes a nice silhouette. And the pattern is just adorable, to me this is the perfekt polka-dot-size (and in a beautiful shade of brown as well).
Maison Chi Chi is probably my favourite Vintage (Reproduction) store in Munich, because it’s very neat and the choice is not too wide, but selected very well. And the salesmen is literally one of the cutest and prettiest women I’ve met so far.

Today I want to share a few pictures I took with Thyra the day we took the cherry-pictures – as you might see, since my hair is a whole lot darker by now. So thanks to her (& make sure to check out her blog).

Das Kleid ist ein echtes Vintage-Kleid, vermutlich aus den 50ern aus Amerika. Ich habe es bei Maison Chi Chi Vintage gefunden und länger darüber geschwärmt bis ich schließich entschieden habe es zu kaumen. Vintage-Verkäufer sagen mir, dass meine Maße perfekt für Vintage-Kleider sind, weil ich recht dünn bin. Eigentlich wollte ich immer dicker sein – zum einen, weil ich es hübscher finde und als ich jünger war, wurde mir ein paar mal gesagt ich wäre magersüchtig. Was ich eindeutig nicht war – Ich habe einiges gegessen, teilweise mehr als “dicke Leute” (tut, mir leid, dass ich hier einen Köperbau-Typen generalisiere, aber ich weiß nicht genauo, wie ich es anders vormulieren soll). Aber es hat mich trotzdem verletzt. Ich weiß, manche Menschen sagen skinny shaming (also dünne Leute beleidigen/runtermachen) gibt es nicht. Aber es gibt es und neben der Tatsache, dass Magersuch (und Übergewicht natürlich auch) eine mentale Krankheit ist, unter der Menschen sehr leiden, is es einfach falsch Menschen als zu dick oder dünn zu bezeichnen, egal ob sie nun eine Krankheit haben oder nicht (als Freund/Familienmitglied sollte man einer Person mit Essstörung natürlich helfen). Beurteile nicht die Körper anderer Menschen. Du kennst wahrscheinlich weder ihre Geschichte noch ihren Körper (genetische Anlagen, Verdauung etc.). Versuche auch deinen Körper weniger zu beurteilen. Vielleicht wiegst du mehr oder weniger als der Durchschnitt, aber das ist in Ordnung. Du bist gut wie du bist. Du bist schön. Falls du ab- oder zunehmen willst, frag dich warum. Wenn du es für dich selbst tust – Gesundheit, dein Schönheitideal -, dann tue es. Aber tue es nicht für jemand anders oder die Gesellschaft.
Natürlich sind wir immer durch unsere Umgebung beeinflusst, aber man kann versuchen sich darüber Gedanken zu machen, was man selbst möchte und braucht. Und bitte, denk daran, dass das vielleicht nicht das ist, was andere wollen.

Zurück zum Kleid – es ist Seide und obwohl ich Vegetarier bin und z.B. kein Leder kaufe, ich kaufe Seide. Ich weiß nicht genau, warum ich das okay finde, aber es ist so. Wahrscheinlich, weil ich mich mit der Produktion kaum auskenne. Da es aus Seide ist, ist die Oberfläche schön weich, zart und angenehm (und es knittert auch nicht so stark, wie man bei dem Material vermuten könnte). Das Haartuch kann auch als Gürtel verwendet werden, aber ich habe mich diesmal dagegen entschieden. An der Seitesind zwei zusätzliche Stoff-Streifen, die etwas zum Hüftumfang dazugeben. Generell passt das Kleid gut und macht eine schöne Silhouette. Und das Muster ist einfach zauberhaft, für mich ist das die perfekte Polka-Dot-Größe (und dazu in einem wunderschönen Braunton).
Maison Chi Chi ist wahrscheinlich mein liebster Vintage (Reproduktion) Laden in München, weil alles sehr ordentlich, schön und nicht zu vollgestopft ist, aber sehr schön ausgewählt. und die Verkäuferin ist eine der süßesten und hübschesten Personen, die ich bis jetzt getroffen habe.

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Dress – Vintage via Maison Chi Chi (no label inside) | seamed thights – Falke | Shoes – Indigo (old and unfortunatly leather) | Lipstick – sleek Russian Roulette | (Faux-)Pearl-Necklace – my Mama

Pictures taken by the wonderful Thyra. | Bilder gemacht von der wunderbaren Thyra.

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5 thoughts on “Dainty and Tough

  1. Oh Du hast so Recht mit Deinen Gedanken über “fat shaming” und “skinny shaming”! Nur weil in unserer Gesellschaft Dünne (etwas) seltener diskriminiert werden als Dicke, heißt das noch lange nicht, dass man sich abfällig oder sonst wie wertend über ihren Körper äußern darf. Warum ist der (weibliche) Körper nur so oft Zielscheibe von Verurteilung, sollte es uns nicht viel wichtiger sein, was eine Person denkt und vor allem, was sie tut.
    Und natürlich ist “Übergewicht” genauso wenig immer auf eine Esstörung (psychische Erkrankung) zurückzuführen wie “Untergewicht”.
    Ich finds einfach super, dass Vintage für verschiedene Körpertypen Schätze bereithält, auch wenn Schlanke vielleicht etwas eher etwas finden (was sehr alte Kleidung anbelangt, wird vermutet, dass das daran liegt, dass die “schlanken” Kleider oft sehr jungen Mädchen gehört haben, die das Kleid dann nur einige wenige Male tragen konnten, wodurch es sich über die Generationen erhalten hat).
    Toll jedenfalls, dass Dich dieses Kleid gefunden hat!
    Liebe Grüße
    Frl. Notter

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    • Freut mich, dass du mir da zustimmst, es ist halt einfach schade. Und so unnötig, da die Figur auf den Charakter der Person halt keinen Einfluss hat (normalerweise – wenn dann nur durch Einflüsse der Gesellschaft).
      Achso, falls das so rüber kam, das meinte ich natürlich nicht – kann ja unterschiedlich Faktoren haben.
      Ja, das höre ich auch immer wieder, und ist ja auch sehr realistisch. Aber es gibt schon viel für unterschiedlichstes Figuren – sieht man ja auch an älteren Schnittmustern und Filmstars. Man findet einfach immer wieder Schätze – mal in der einen, dann in der anderen Größe.
      Liebe Grüße & vielen Dank für deine Antwort.
      Kathi

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  2. Pingback: Recap of 2015 & Plans for 2016 | teepüppchen

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