Marilyn, Dita & Liz | Pin Curls über Nacht

Pincurls
Locken? Nicht wirklich. Glatt? Nein. Wellig? Auch nicht. Super. Das in etwa sind meine Haare, von allem etwas, aber nicht halbes und nichts ganzes.
Aber eigentlich muss ich nicht klagen: Sie sind nicht trocken, aber fetten auch nicht so schnell. Und wenn doch – wozu gibt es Trockenshampoo? Meine Friseuse meint, ich hätte sehr viele Haare. Dünn sind sie auch nicht und die undefinierbare Farbe kann ich überfärben. Sie scheinen sehr robust zu sein. Und robust sind sie auch in ihrer Widerstandskraft gegen Locken. Da gehen nämlich bei mir keine Lockstäbe und keine Glätteisen-Locken. Hält alles nicht und Lockenwickler bringen nur Wellen.

Pin Curls also. Locken, wie sie Marilyn Monroe hatte. Oder Liz Taylor. Und das ganz einfach und über Nacht. Ausgehend von feuchten Haaren kann man Locken machen, die einen Tag gut überstehen und auch am zweiten noch hübsch anzusehen sind.

Fangen wir also mit den nass-feuchten Haaren an. Klar, feuchte Haare soll man nicht mit einer Bürste und eigentlich auch nicht mit einem Kamm malträtieren. Trotzdem sollten Nester im Zweifelsfall rausgekämmt werden. Wenn dann die Haare soweit entwirrt sind, geht es schon an die Röllchen. Ein Scheitel sollte ggf. vorher gemacht werden. Je nachdem, wie viele Finger ihr nehmt, so groß werden die Locken. Ich nehme meist zwei Finger, dann sind sie nicht so klein, aber auch nicht zu locker. Mir ist es lieber am Ansatz anzufangen, besonders, wenn ich meinen Pony mit eindrehe. Dafür also eine Strähne von ca. 3, 4 cm nehmen und um die Finger wickeln.

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Jetzt wird festgesteckt! Wenn ihr die Locken nach hinten wegsteckt, fallen sie nach hinten – vorne natürlich nach vorne, man kann das natürlich auch variieren, aber ich stecke sie immer nach hinten fest. Meistens verwende ich dazu zwei Haarnadeln (man braucht wirklich viele!), manchmal sind es aber auch drei oder nur eine. Anstelle von Bobbypins, kann man natürlich auch einfache Haarklammern verwenden. Fangt oben an und arbeitet euch dann nach unten, bis alles festgesteckt ist.

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Der nächste Schritt ist vollkommen optional, aber ich binde mir – nachdem ich sie den restlichen Abend über (ich dusche gegen fünf oder sechs) habe trocknen lassen – ein Tuch in die Haare, und stecke dieses fest. Am nächsten morgen sind die Röllchen so alle noch an Ort und Stelle anstatt verrutscht zu sein. Vor dem Öffnen noch schauen, ob wirklich alles trocken ist und im Zweifelsfall föhnen. Wenn ihr nämlich noch welche feucht sind, hängen die Locken später runter und fallen nicht schön. Nun sind also alle Haare trocken und die Haarnadeln können gelöst werden…

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Zuletzt nehmt ihr einen grobgezinkten Kamm zur Hand – oder einfach gleich eure Finger – und geht damit vorsichtig am Ansatz durch die Haare. Nehmt keine Bürste, sonst seht ihr aus, wie ein explodierter Pudel oder die Perserkatze der Griswolds. Schüttelt den Kopf ein paar mal nach vorne und es sollte alles gut fallen. Bei mir sind die Locken teilweise noch oben (sprich direkt am Kopf, aber das hängt sich dann aus).

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Wie macht ihr eure Locken? Oder habt ihr Naturlocken? Falls ihr das so ausprobiert, freue ich mich natürlich über Photos!

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8 thoughts on “Marilyn, Dita & Liz | Pin Curls über Nacht

  1. Das steht dir wirklich gut! Ich hab das früher auch manchmal so gemacht oder ganz früher halt die Haare geflochten für Wellen. Aber mir ist das inzwischen zu viel Aufwand zumal ich auch finde, dass mir Locken nicht wirklich stehen, obwohl ich immer welche haben wollte. ^^ Außerdem trocknen meine Haare wirklich extrem langsam und ich föhne sie nicht gerne. Also nicht die beste Frisur für mich, aber zu dir passt es wirklich gut! :)

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    • Danke. :)
      Ja, habe ich auch bei längeren Haaren gemacht, hat aber auch nicht lange gehalten.
      -ja, ich trage auch nicht immer Locken, aber ich liebe einfach kinnlange Locken – aber das ist auch immer so, man will was man nicht hat. :D
      Ja, das ist auch mein einziges Problem, mit dem Föhnen, aber sie sind zum Glück sehr robust. :)
      Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag!

      Liked by 1 person

  2. Ich glaube, das werde ich mal testen! ;) Ich habe auch so halbgare Haare, nicht richtig lockig, aber auch nicht glatt. Momentan lasse ich sie wieder wachsen, die kurzen Haare waren nur ein “Ausflug”. :D Liebe Grüße!

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    • Das freut mich. :)
      Hehe, mit Haarlängen ist das so eine Sache – ich liebe meine Haare so, wie sie gerade sind (auch wenn ich den Pony raus wachsen lassen will), aber dann will man wieder ganz lang oder kurz, mit oder ohne Pony. :D
      Liebe Grüße zurück

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