Von Golden: Traumblut – Spiele der Sirasons

Ich durfte das Buch schon vorab lesen, es ist inzwischen aber auch erhältlich. Ich habe etwa zwei Tag dafür gebrauch, was sicher schon mal ziemlich für das Buch spricht.

Traumblut
Mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von Lexy von Golden

Die Sirasons finden jährlich statt, Spiele, die über die Regierung entscheiden, die entscheiden, ob Traumdiebe oder Illusionisten herrschen. Leya ist eine Traumdiebin, diese Jahr will sie bei den Spielen mitkämpfen – um endlich die Terrorherrschaft des Lords zu beenden, der die Nicht-Träumer (Menschengruppe) in ihrer Armut versinken lässt. Tatsächlich wird sie ausgewählt und in das Zentrum gebracht. Die Kämpfe beginnen und sie muss um ihr Leben kämpfen – auch gegen Yeal, den arroganten Sohn des Lord, zu dem sie sich unerwartet hingezogen fühlt.

Ehrlich gesagt, wusste ich gar nichts über die Gesichte, als ich das Buch zur Verfügung gestellt bekommen habe. Aber ich habe mich drauf eingelassen und war froh darüber. Eigentlich lese ich nämlich gerade die Biographie von Grace Kelly und da komme ich nicht so recht voran. Und schaut mal dieses wunderschöne Cover an – und den Titel, der wirklich gut zum Buch passt.
Ich finde schon die Charaktere wunderbar ausgearbeitet, auch wenn sie sich über die Zeit meiner Meinung nach zu stark verändern – das liegt sicher auch an der Romantik, mit der die Veränderung einhergeht und ihr wisst ja, ich bin nicht so romantisch veranlagt. Yeal habe ich gleich, als er das erste Mal vorkam, ins Herz geschlossen. Er hat mich an Loki oder Cato oder einen anderen “Bösewicht” erinnert – und irgendwie habe ich immer viel übrig für die. Leya konnte mich schon mit ihrem Namen überzeugen – ich meine Leya…Leia…Star Wars… naja, wie auch immer, das kann wahrscheinlich niemand nachvollziehen. Sie ist eine starke, unabhängige Frau und das kommt in Büchern nicht so oft vor, allerdings wirkt sie später recht emanzipiert und ich habe mir hin und wieder an den Kopf gelangt. Was mich noch gestört hat, ist das perfekte Aussehen der meisten Charaktere, natürlich ist das schön, wenn Charakter mit sich zufrieden sind – aber das geht auch mit ein paar Pfund mehr oder kleinen Augen. Das ist aber ein generelles Problem von mir und Büchern – entweder die Charaktere sind wunderschön oder sie empfinden sich zumindest selbst als hässliche Entlein.
Aber lassen wir das, es war eigentlich nicht so dramatisch, wie ich das hier beschreibe. Ich habe die Geschichte geliebt, auch wenn sie mich teilweise an Hunger Games/Divergent erinnert hat, war es doch was ganz anderes und eigenes. Auch das Ende mochte ich sehr – allerdings habe ich mir während dem Lesen eine Trilogie gewünscht.
Der Schreibstil war sehr gut und richtig bildlich. Am Anfang habe ich mich gewundert, warum die Geschichte nicht in der ersten Person verfasst ist, aber später erscheint es nur logisch. Anders würden die schlauen Verstrickungen gar nicht funktionieren. Die Geschehnisse und die Umgebung konnte ich mir sehr gut vorstellen und habe mich wirklich in die Personen und die ganze Geschichte reinversetzen. Ich fand’ das Buch recht spannend und vor allem fesselnd, so dass ich es hin und wieder kaum weglegen konnte.
Auch wenn mir die Charakter manchmal (selten) Kopfschmerzen bereitet haben, hat das Buch mir doch sehr gut gefallen und mitgerissen. Wirklich schade, dass es keine Trilogie ist. Ich freue mich auf mehr von Lexy von Golden.

Vielen Dank an Lexy, dass ich das Buch lesen durfte.
Liebe Grüße
Kathi

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