Gelesen im August

Bevor ich über den Lesemonat rede, erstmal was anderes. Ich könnte total irre werden. Wegen dem Urheberrecht bezüglich Büchern/Buchcovern sowie Filmcovern. Momentan informiere ich mich darüber und habe jetzt vorsorglich alle Abbildungen von Covern entfernt, also wundert euch nicht, wenn das was fehlt. Ich werde sicher in nächster Zeit noch mehr darüber schreiben. Es betrifft mich jetzt nicht direkt, aber ich will halt auch nichts falsch machen.
Diesen Monat habe ich wirklich nicht viel geschafft. Gerade einmal vier Bücher – dabei sollte man meinen, ich hätte ob der Ferien genügend Zeit. Aber anscheinend nicht. Nun gut, ich hoffe, die Bücher interessieren euch dennoch. Es sind überwiegend (3 von 4 – das ist also überwiegend :D ) Romane in der Vergangenheit, also eine Biographie, ein historischer Roman und ein Krimi, der in den 50ern spielt. Als kleine Abwechslung noch ein Fantasyroman, den ich von der Autorin zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Elisabeth – Kaiserin wider Willen von Brigitte Hamann
Die Biographie über Kaiserin Elisabeth erzählt das wirklich Leben der Kaiserin und nicht den Film-Kitsch (den ich dennoch liebe, auch wenn er ein totales Märchen ist). Ich kann jetzt hier natürlich nicht Elisabeths Persönlichkeit und ihr Leben zusammenfassen, dafür muss man einfach das Buch lesen.

Und es lohnt sich das Buch zu lesen! An Tagen, an denen ich Zeit hatte und das waren wenige, habe ich meist 100 der 600 Seiten gelesen, hätte das Buch theoretisch also locker in einer Woche (oder kürzer) gepackt. Richtig gut geschrieben und für eine Biographie in einem sehr erzählenden Schreibstil verfasst, was das Lesen natürlich vereinfacht. Sehr gut gefallen mir auch die Photographien/ Zeichnungen, die sehr sorgfältig gewählt sind und einige Facetten der Kaiserin zeigen. Ehrlich gesagt, wusste ich kaum etwas über Elisabeth (abgesehen von den Filmen) und das Buch hat mich so sehr überrascht (eine sehr spannende, wenn auch sehr egozentrische Persönlichkeit). Mit den ganzen Zitaten der umliegenden Verwandtschaft und Dienerschaft gut belegt und man kann sich gut in die Zeit versetzen. Außerdem habe ich in dem Buch mehr über diese Zeit gelernt als im Unterricht in Geschichte (und über diese mehr als bedenkenswerten Verwandtschaftsbeziehungen) – obwohl der Fokus ja auf Elisabeth lag. Also ein durchaus empfehlenswertes Buch, wenn man sich für Elisabeth und/oder das neunzehnte Jahrhundert interessiert.

Delia – Das smaragdgrüne Feuer von Mia Bernauer
Die Review zu dem buch findet ihr hier.

The Winter Palace von Eva Stachniak
Am Hof der Kaiserin Elisabeth von Russland lebt die junge Waise Vavara aus Polen. Für die Königin ist sie eine Zunge, ein Spion. Dann kommt die junge Sophie (später Katharina die Große), um den Kronprinzen Peter zu heiraten und einen Thronerben zu bekommen. Vavara soll sie beobachten und der Kaiserin Bericht erstatten. Doch die beiden werden Freunde und so erstattet sie nicht mehr nur der Kaiserin Bericht.

Zuerst zwei Dinge: ich liebe den Namen der Autorin und das Cover. Das Cover finde ich wirklich so ansprechend – es ist ja auch Winter und Schnee darauf zu sehen. Auch das Thema Katharina die Große interessiert mich einfach (vielleicht auch, weil sie meine Namensvetterin ist). Natürlich stimmt historisch wahrscheinlich einiges nicht, aber das Buch hat mir trotzdem sehr gefallen. Es war schön geschrieben – nicht der beste Schreibstil, da es doch Formulierungen gab die immer wieder kamen, aber trotzdem gut. Die Charaktere haben mir auch gefallen, sie waren schön ausgearbeitet und facettenreich, auch wenn die Gefühle der Protagonistin Vavara manchmal nicht ganz rüberkamen. Was mich gestört hat, dass ich nicht wusste, worauf das Buch hinsteuert – und dann auch so ein bisschen zu Ende geplätschert ist. Dennoch hat sich das Buch nicht gezogen, da immer viel passiert ist und die Umgebung schön beschrieben wurde. Ich persönlich mag lange Kapitel nicht so gerne – und die waren zum Teil über hundert Seiten lang, aber gut, es gab dafür einiges an Unterteilungen dazwischen. Der Text war mitreißend und hat viele Seiten aufgezeigt, mir hat das Buch also sehr gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall empfehlen.

The Sweetness at the Bottom of the Pie von Alan Bradley
Das Buch habe ich hier schon besprochen. Kurz lässt sich sagen: Lest das Buch (auf englisch)!

Und das war’s auch schon. Ich hoffe es hat euch gefallen. Diesmal brauche ich wirklich keine Empfehlungen für neue Bücher, mein SuB wächst ohnehin beständig. Dennoch würde es mich interessieren, was ihr gerade so lest.
Liebe Grüße
Kathi

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9 thoughts on “Gelesen im August

  1. Das erste Buch klingt echt gut! Habe zwar weder den Film gesehen noch kenne ich mich mit der Zeit aus, aber mich interessieren inzwischen Bücher über echte Menschen viel mehr als Romane. Biographien gibt es ja doch viele schlechte und über die typischen Stars und Sternchen möchte ich auch keine lesen…
    Wieso darf man denn keine Buchcover posten? Hast du vielleicht nen Link für mich, wo ich da selbst was nachlesen kann? Danke schonmal! :)

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  2. Pingback: Comicvorstellung: MAUS | Irmas Lackwiese

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