Haare | Pflege, Tipps, Chemisches… (+meine Haarroutine) ♥

Haare_Artikelbild
An diesem Post arbeite ich schon einige Zeit und habe mich wirklich rein gearbeitet, da ich es super interessant finde und jetzt mein Wissen gerne mit euch teilen will. Ich hoffe, es ist alles verständlich und interessant, sonst einfach nachfragen. Natürlich kann ich nicht hundert prozentig versichern, dass das funktioniert, da die Meinungen beim Thema Haare sehr auseinander gehen und das nur meine Erfahrungen sind. Aber da auch Jessi gefragt hat, dachte ich, das wäre interessant.

Haare_Aufbau
Fangen wir mit den Grundlagen an. Wie sind Haare aufgebaut? Man teilt das Haar in drei Schichten ein. Ganz innen die Medulla, bestehend aus Keratin. Dann die dickste Schicht, die etwas 75-90% des Haars ausmacht, der Cortex, auch der Cortex besteht aus Keratin und dieser Mantel ist verantwortlich für Struktur, Farbe und andere Eigenschaften des Haare, außerdem speichert er Feuchtigkeit. Ganz außen liegt die Cuticula, eine Schuppenschicht, die sehr empfindlich reagiert aus mechanische Belastung, aber dazu nachher mehr. Insgesamt besteht gesundes (soweit etwas totes gesund sein kann) Haar wohl zu etwa 95% aus Eiweiß, das heißt Proteinmangel kann ein Grund für trockene Haare sein.
Das führt uns schon zum nächsten Punkt, den Haartypen, dabei spreche ich hier nicht von Struktur oder Farbe, sondern davon, ob sie fettig oder trocken sind. Manche Menschen haben so trockene Haare, dass es reicht, die Haare nur einmal in der Woche oder seltener zu waschen. Andere müssen sie jeden oder jeden zweiten Tage waschen, weil die Haare so ölig sind. Natürlich gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern auch Mischformen, “normale” oder trockne Haare die schnell fetten, sind nicht selten. Mein Erfahrung hat auch gezeigt, dass sich das ändern kann – abhängig von Wetter, Pflege, Ernährung. Auch das Wachstum von Haaren ist unterschiedlich, manche Haare wachsen nur bis zu einer bestimmten Länge und dann nicht mehr, andere wachsen im Monat zwei/drei Zentimeter. Wegen der unterschiedlichen Haartypen kann auch niemand wirklich Produkttipps für lange, gesunde Haare geben. Es kann wirklich sein, dass das liebste Shampoo eines Beautybloggers auch bei Wunder wirkt, aber wirklich versichern kann euch das keiner.
So viel erstmal dazu. Da es heute aber besonders um fettige Haare gehen soll, schauen wir erst einmal die Ursachen an. Wenn Haare fetten – und zwar so, dass man es sieht -, dann wegen einer Überproduktion der Talgdrüsen. Das kann natürlich an den Genen liegen; so wie Locken vererbt werden können, können auch ölige Haare vererbt werden. Aber auch eine Stoffwechselstörung, Stress (sowohl körperlicher wie Glätten, als auch psychischer) oder falsche Ernährung (was falsch und was richtig ist, muss natürlich jeder selber entscheiden, aber ich denke wir sind uns einige, das Fastfood nicht so gesund ist) können schuld sein. Aber nicht immer sind die Talgdrüsen verantwortlich – auch die Ablagerung von Silikonen oder zu viele Spülungen oder Kuren, also Überpflegen der Haare, können sich darauf Haare ölig machen.

Nachdem ich jetzt wirklich lange genug über Ursachen geschrieben habe, ist sicher interessanter, wie man den nun das blöde, unangenehme Fett vermeiden kann.
Gerade eben habe ich ja schon geschrieben, dass die Haare nicht überpflegt werden sollen, also einfach mal die Spülung oder Kur weglassen.
Haare_Verteilung
Und wenn eine Kur/Conditioner verwendet wird, dann nur in den Längen und Spitzen. Ich massiere eine Kur nur unterhalb der Ohren ein und auch nur einmal in der Woche. Shampoo sollte nur an der Kopfhaut einmassiert werden, beim Ausspülen läuft es sowieso durch die Haare – da kommen wir schon zum nächsten Punkt: Haare gut ausspülen. Sonst können auch Pflegereste oder “altes” Fett einen fettige Eindruck machen. Zudem ist das Fett ja überwiegend an der Kopfhaut. Wenn ein gutes Shampoo plötzlich nicht mehr so gut wirkt, kann es helfen, ein anderes für ein paar Haarwäschen zu verwenden oder zwei Shampoos abwechseln zu benutzen.
Haare_Inhaltsstoffe
Vielleicht verträgt sich die Pflege nicht mit eurem Haar und ihr solltet ein Neues testen – allerdings braucht es wirklich einige Zeit, bis sich ein Ergebnis zeigt – also nicht nach drei Anwendungen aufhören, es zu verwenden. Um ein Shampoo zu finden, dass den Bedürfnissen entspricht, sollte man die Inhaltsstoffe lesen lernen: hier und hier (zu Codecheck gibt es noch eine App, sehr praktisch) steht einiges dazu. Es ist wirklich besser auf den Inhalt zu achten, als auf die Verpackung, die Farbe oder darauf, ob es schäumt. Bei Silikonen ist man sich ja inzwischen recht einig: so toll sind sie nicht. Silikone sorgen für ebenmäßigere Haare, da sie quasi eine Schicht um die Haare bilden, aber nicht wirklich pflegend wirken. Meine Pflege ist ohne Silikone und der Umstieg hat meine Haare eigentlich nur weicher gemacht. Aber es kann genauso sein, dass die Haare erst mal trocken sind, allerdings sollten sie sich davon erholen und dann selbst stärken. Ein weiterer – und eigentlich der entscheidende Inhaltsstoff – sind Tenside. Tenside reinigen und lösen die Oberflächenspannung des Wassers und helfen dem Wasser quasi sich mit dem Fett zu verbinden und es abzutransportieren (sie werden übrigens auch in Waschmitteln verwendet). Starke Tenside wirken teilweise irritierend (und stark schäumend – also: Schaum ist nicht zwingend gut), sanfter als gewöhnliche Sodium Laureth Sulfate, sind beispielsweise Glucoside (also Zuckertenside). Nachlesen, welche wie irritierend sind, könnt ihr hier. Tenside wirken in Shampoos meist “in Teams”, es gibt also ein Haupttensid und ein/zwei weitere, die niedriger dosiert sind. Tenside sind also wichtig, aber es sollte lieber zu milden gegriffen werden. Schuppen oder juckende Kopfhaut kann übrigens auch von aggressiven Tensiden kommen, auch da sind milde natürlich besser.
Haare_Verdünnen
Die Inhaltsstoffe, wie eben Tenside, in Shampoos sind häufig so hoch dosiert, dass man Shampoos gut verdünnen kann. Ich mach ein 50-50-Mischverhältnis und gebe in eine leere Shampooflasche einfach die Hälfte von meinem Shampoo und gieße das dann mit Wasser auf. Dann nur noch schütteln und fertig.
Haare_Stress
Um wirklich schöne, nicht fettige Haare zu haben, sollten die Haare nicht so großem Stress ausgesetzt werden. Aber wie kann man Stress reduzieren? Für psyschischen Stress kenne ich kein wirkliches Heilmittel – außer vielleicht gute Planung und Zeit zum entspannen freihalten. Den physichen zu mindern ist recht einfach – nicht glätten, locken etc. und wenn, dann nur selten und mit Hitzeschutz. Ich föhne meine Haare auch nie, sondern lasse sie wirklich immer Lufttrocknen, einfach, da es die Haare nicht so strapaziert. Wenn die Haare gefärbt werden, empfehlen sich natürlich sanfte Färbemethoden: Tönungen oder natürliche bzw. physikalische Färbemethoden; chemische und Blondierungen möglichst meiden.
Haare_Kämmen
Es empfiehlt sich übrigens auch die Haare mit einem grobzinkigen Kamm zu kämmen, anstatt mit einer Bürste. Bürsten strapaziert die Haare sehr, auch wenn es den positiven Effekt hat, Fette im gesamten Haar zu verteilen (besonders Bürsten mit dichten Borsten). Aber auch Kämmen strapaziert die Haare, deswegen sollte auch das eher in den Längen und nur selten geschehen – ich kämme meine Haare nur, wenn es wirklich nötig ist, etwas zwei bis drei Mal in der Woche.
Haare_Haargummis
Ich habe ja schon bei meinem Fashion-Haul von meinem Haargummi-Tick erzählt. Haargummis mit Metall reiben die Haare auf, aber die mit dem Kleber tun das genauso, also greift man am besten zu denen, die nirgend verbunden sind, sondern ein Stück, oder eben solche wie auf dem Photo. Außerdem ist es gut, die Stelle des Zopfes zu variieren; wenn das Haargummi immer an derselben Stelle sitzt und reibt, können die Haare da abbrechen. Um Fett zu vermeiden, einfach am Morgen eine Frisur machen, die hält und dann nicht andauernd durch die Haare fahren. Wen man darauf achtet, wie oft man das tut, kann man sich schon denken, dass sich im Haar Fett und Schmutz ansammelt.
Haare_Gesichtspflege
Bei der Gesichtspflege – Masken, Cremes, etc. – immer die Haare aus dem Gesicht. Ich nehme dazu einfach ein breites Haarband und achte darauf, dass keine Haar in mein Gesicht hängt. Danach kann ich dann die Creme oder was auch immer auftragen.

Da ich meine Haare ja nur zwei Mal in der Woche wasche (wobei es Menschen gibt, die es noch seltener schaffen), wurde ich schon ein paar Mal gefragt, wie das klappt. Die allgemeine Meinung ist, dass häufiges Waschen nicht gut ist, allerdings gibt es ein paar Stimmen, die meinen, durch seltenes Waschen können die Poren mit Sebum (also Talg/Fett) verstopfen. Es kommt also auf den Haartyp an und letztendlich auf die eigene Entscheidung, was man tun möchte. Seltener waschen spart natürlich Zeit, zudem sind Haare nass/feucht empfindlicher, denn das Haar quillt auf und die Schuppenschicht öffnet sich. Der Säureschutzmantel des Haars braucht 24 Stunden zur Regeneration, wenn man also täglich wäscht, kann sich das Haar kaum erholen. Aber nicht nur der Säureschutzmantel wird durch das Waschen entfernt, auch wichtige Öle, die das Haar braucht und so produziert der Körper mehr und die Haare fetten schneller – Teufelskreis. Wenn die Haare aber seltener gewaschen werden, wird die Sebum/Öl-Produktion vermindert, da es ja nicht dauernd weggenommen wird. Diesen Zustand zu erreichen, da gibt es zwei Möglichkeiten. Ich habe meine Haare vor einem Jahr noch täglich gewaschen und es durch langsames Hinauszögern geschafft. Erst auf zwei bis drei Tage und jetzt auf drei bis vier. Am besten geht das natürlich in den Ferien oder im Winter, wo man Mützen tragen kann, wenn die Haare fettig sind. Es gibt aber auch Menschen, da hilft das Radikale, d.h. zwei Wochen nicht waschen und die Haare halten es dann später viel aus (mehr dazu hier, wirklich spannend). Oder anstatt immer Shampoo zu verwenden, einmal nur mit Wasser waschen.
Wenn die Haare (Längen/Spitzen) trocken sind (eigentlich sollten sie durch das seltenere Waschen weicher werden), kann eine kleine Sprühflasche mit Wasser helfen oder ein bisschen Öl – ich verwende selbst kein Öl, aber viele empfinden Öle als feuchtigkeitsspendend.
Haare_Ernährung
Generell ist Wasser natürlich gut für Körper und Haare. Ich spüre es sehr deutlich (besonders im Gesicht, aber auch auf den Haaren), wie sich wenig/genug trinken auswirkt.
Aber auch eine gesunde Ernährung kann das Haar stärken. Für den Aufbau von Haaren ist Biotin (z.B. in Eigelb, Sojabohnen, Nüssen, Haferflocken) gut. Vitamin B6 (Getreide, Bohnen, Kartoffeln, Paprika) reguliert den Fettgehalt der Haare, sollte also bei fettigen Haaren helfen, Vitamin A (Milchprodukte, Karotten, Spinat, Eigelb) hingegen schützt die Haare. Das Wachstum der Haare wird durch Vitamin C (Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Kartoffeln) angeregt. Omega-3-Fettsäuren (Fisch, manche Öle) stärken die Haare und sorgen für Glanz. Ich würde nicht empfehlen dafür Tabletten zu nehmen, sondern einfach ausgewogen und gesund zu essen. Hier steht noch mehr zu konkreten Nahrungsmitteln. Besonders gesund ist dabei Eiweiß, aus dem das Haar ja auch zum Großteil besteht und Nüsse, die Stoffwechselvorgänge stärken.

Haare_Routine
Und jetzt zu meiner Routine. Meine Haare sind momentan noch rot, aber ich werde das wahrscheinlich überfärben oder anders dafür sorgen, dass sie wieder natürlicher werden, denn das Färben ist ein bisschen nervig. Von der Struktur her sind meine Haare…hmmm…teilweise glatt bis wellig und der Pony, der raus wächst ist lockig (so ein paar Korkenzieherlocken). Ich habe ja schon geschrieben, dass meine Produkte euch nicht unbedingt helfen werden. Meine Routine hat meine Haare auf jeden Fall weicher gemacht und momentan sind sie sehr fluffig. Montag und Freitag Nachmittag wasche ich meine Haare, also zwei Mal in der Woche.
Zuerst lasse ich Wasser über meine Haare laufen, das lauwarm ist, also die Kopfhaut nicht reizt. Anschließend massiere ich mein Shampoo alverde Feuchtigkeitsshampoo Aloe Vera Hibiskus (wobei ich Shampoo gerne mal selber machen kann will – aber davon lest ihr dann) an der Kopfhaut ein und wasche das gründlich aus, also von oben, kopfüber und die einzelnen Strähnen. Freitags verwende ich danach ab und zu eine Kur oder Conditioner, entweder aus dem Laden, oder noch lieber ein selbstgemachter, wie ich euch Dienstag gezeigt habe. Conditioner sind ja sowieso nur für den Glanz/die Geschmeidigkeit da, also brauche ich auch nichts spezielles. Wenn alles draußen ist, wasche ich die Haare noch einmal mit kaltem Wasser ab, das verschließt die Schuppenschicht und sorgt so für Glanz. Ich tupfe/drücke meine Haare mit dem Handtuch eher trocken, also reibe sie nicht aneinander und mache dann eine Art Turban. Wenn sie einigermaßen trocken sind (in der Zeit habe ich meistens eine Maske im Gesicht), nehme ich sie aus dem Handtuch und lasse sie fertig trocknen. In der Nacht binde ich meine Haare zu einem lockeren Dutt hoch, damit sie nicht verknoten, aneinander reiben oder in mein Gesicht fallen.
Am ersten und zweiten Tag sehen meine Haare genau gleich aus und sind kaum in eine Frisur zu bekommen (trotzdem mache ich meistens einen Dutt), weil sie so fluffig sind, am dritten geht dann ein Frisur und am vierten sehen sie mit etwas diy-Trockenshampoo auch noch gut aus.

Haare_fettigerAnsatz
Was kann man aber tun, wenn der Ansatz fettet? Man kann natürlich toupieren, das lässt die Haare wirklich gar nicht mehr fettig, sondern voluminös aussehen, schädigt die Haare aber. Trotzdem mache ich das ab und an, da meine Haare teilweise fettig aussehen ohne es zu sein und es wirklich das beste Ergebnis bringt. Trotzdem lieber Trockenshampoo, und zwar am Abend davor. Durch die Bewegung in der Nacht wird das Trockenshampoo verteilt und saugt das Fett auf, das am Morgen mit einem Handtuch frottiert oder raus gebürstet werden kann. Für Frisuren habe ich eine kleine Karte mit Frisurenideen [PDF] besonders geeignet ist es (französisch) zu flechten oder die Haare einzudrehen. Oder auch zwei Strähnen von vorne nehmen, eindrehen oder flechten und am Hinterkopf feststecken. Wenn die Krone fettet, bietet sich natürlich ein Dutt oder Pferdeschwanz an.

Mehr zum Thema gibt es hier:
Haare chemisch betrachtet
Schlechte Inhaltsstoffe
Haarpflege von Moin Yamina
Langhaarwiki

Wie pflegt ihr eure Haare?
Ich hoffe, das war interessant, auch wenn es so viel war. Soll ich so etwas öfter machen? Wenn ja, über was? Wie gefallen euch diese (einfachen) Illustrationen?
Liebe Grüße
Kathi

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20 thoughts on “Haare | Pflege, Tipps, Chemisches… (+meine Haarroutine) ♥

  1. Der Artikel ist wirklich total hilfreich! Und ich finde deine Bilder sooo putzig, vor allem das, wo man Shampoo benutzt *-* ich werde es jetzt auch mal probieren aber hab ne frage zu dem Trockenshampoo, wenn es regnet und die Haare nass werden, quillt das nicht irgendwie auf oder so wegen dem Backpulver? :3 :)

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    • Danke. ^^
      Freut mich. Ne, haha, du frottierst das aus bzw. bürstest das aus und dann ist es eigentlich nicht mehr wirklich da. Aufquillen tut da nichts. :D

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  2. Hallo Kathi,
    wirklich ein toller Artikel und süße Bilder!
    Ich habe bisher immer vor Trockenshampoo zurückgeschreckt, aber vielleicht versuch ich es doch einmal.. Ich habe eher juckende Kopfhaut, als fettige Haare, versuche schon lange, da was gegen zu machen, aber zu nur mit Wasser waschen kann ich mich im Moment noch nicht durchringen. Kämmen muss ich meine Haare leider sehr oft. Hatte schon mehrfach durch nicht kämmen solche Verfilzungen, dass ich richtige Haarbüschel abschneiden musste.. :( seitdem kämme ich meine Haare mindestens 2x am Tag – mit einer Bürste, finde Kämme sehr schmerzhaft..
    Ich fand deinen Artikel auf jeden Fall richtig interessant, werde mir den ein oder anderen Tipp mal zu Herzen nehmen (z.B. das mit den Haargummis, waschen tu ich meine Haare auch nur 2 – 3x die Woche, je nachdem wie intensiv mein Sportprogramm ist…)
    Liebe Grüße und vielen Dank für deine Mühe!

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    • Hi. (:
      Dankeschön.
      Ja, mit juckender Kopfhaut kenne ich mich nicht so gut aus, würde nur vermuten, dass die Tenside in deinem Shampoo recht (zu?) stark sind, weil das eben reizt.
      Ich kann mich leider auch nicht dazu durchringen ganz auf Shampoo zu verzichten, aber in den Sommerferien probier ich das vielleicht mal für einige Zeit.
      Dann geht das natürlich nicht, ich ja klar, wenn sie so verfilzen.
      Das freut mich, dass es dir gefällt und du ein paar Tipps versuchen willst.
      Liebe Grüße, hat auch viel Spaß gemacht und war (bzw. ist noch immer) für mich wirklich sehr interessant.

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  3. Hey Kathi,
    von dem 50/50-Shampoo-Verhältnis habe ich noch nie gehört! Guter Tipp. Der Post ist gut gelungen, man merkt, dass viel Zeit dahinter steckt. Habe ich sehr gern gelesen!:)
    Liebe Grüße,
    Emma

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    • Hi Emma,
      ja, ich finde es eigentlich ganz gut, spart halt auch Shampoo.
      Danke, das freut mich.
      Liebe Grüße
      Kathi

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  4. Ich fand den Artikel auch sehr interessant.
    Nach langer Zeit mit Ultrakurzhaarfrisur lasse ich seit Beginn des Jahres die Haare wieder lang wachsen und beschäftige mich daher auch wieder mehr mit der Pflege.

    Ich muss zugeben, dass ich die Haare auch täglich beim duschen morgens mitwasche, weil sie während der Nacht so verwuscheln. Aber wenn sie dann länger sals Kinnlang sind, möchte ich durch Frisuren da etwas variabler werden.

    Momentan verwende ich eine sehr sanfte, selbstgemachte Shampooseife, die wunderbar funktioniert, so dass ich gar kein Shampoo aus dem Handel mit Zusatzstoffen mehr verwende. Ab und an spüle ich nach dem shampoonieren noch mit einer Zitronensaft/Wasser-Mischung und das hat den Effekt, dass die Haare super kämmbar und glänzend werden.

    Mehr mache ich eigentlich nicht.

    Aber das Trockenshampoo möchte ich auch ausprobieren. Davon hatte ich schon woanders gelesen und bin sehr neugierig.

    Danke für den Beitrag und liebe Grüße,
    Nicole

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    • Hallo Nicole,

      so richtig kurze Haare – würde ich auch gerne mal wieder haben, aber ich weiß, dass ich dann wieder unzufrieden sein werde.
      Klar, bei kurzen Haaren ist es auch schwerer selten zu waschen, weil sie dann teilweise komisch fallen.

      So eine Shampooseife will ich auch mal testen, klingt nämlich ziemlich gut, aber da muss ich mich mal umschauen.
      Ja, solche Rinsen sind eigentlich auch viel besser als gekaufte Spülungen. Geht auch mit Essig, auch wenn ich das noch selber testen muss.

      Ja, weniger ist bei den Haaren oft mehr,

      Trockenshampoo kann ich auch nur empfehlen, man muss sich vllt etwas durchtesten (ich zum Beispiel komme mit selbstgemachten am besten klar).

      Gerne, freut mich, dass du es interessant fandest.
      Liebe Grüße
      Kathi

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  5. Hallo :-)
    wow, toller post.
    Also meine Haare sind seit ich keine Hormone mehr nehme eher fettig geworden, die Spitzen aber trocken, liegt aber denke ich daran das ich eine sehr lange Mähne habe. Natur-locken/wellen. Ich wasche sie jeden oder jeden zweiten Tag (wenns so heiss ist muss ich sie waschen, ich schwitze darunter so sehr) und benutze zur Zeit eine Sprühkur (von Alverde) die ich auf die Spitzen gebe oder das Haaröl oder auch Brokkolisamenöl, das riecht am Anfang etwas seltsam, das verfliegt aber. Im Winter hab ich wegen der Heizungsluft Schuppen, da nebutze ich das Heilerde-shampoo von Alverde, das ist super. Ansonsten benutze ich das Repair-shampoo von Alterra, das ist mein allerliebstes, dazwischen schwanke ich aber hin und wieder zu anderen NK-Shampoos weil meine Haare irgendwie abwechslung brauchen.
    Trockenshampoo ist bisher nicht mein Freund, vielleicht sollte ich es einfach mal öfter benutzen und mich dran gewöhnen? :-)
    Ganz liebe Grüße
    Claudi

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    • Hallo.
      Dankeschön erstmal.
      Ja, wenn es durch Hormone (oder Absetzen solcher) bedingt ist, ist das natürlich immer schwerer.
      Meinen Spitzen hat das weniger Waschen wirklich gut getan, deswegen nehme ich keine Öle. Es gibt ja auch so ein “Skulpwash”, wo man nur am Kopf wäscht und den Rest nicht, vielleicht wäre das was. Aber ich weiß nicht, wie das funktionieren soll beim Ausspülen….
      Ja, das mit der Abwechslung stimmt, es hilft echt, da manchmal durchzuwechseln, sehe ich genauso, aber ich bin da auch recht wählerisch. ^^
      Vielleicht, aber es gibt leider auch viel schlechtes Trockenshampoo, vielleicht hattest du auch nur Pech? Ich mag Pulver lieber, aber da muss halt jeder selbst entscheiden.
      Liebe Grüße
      Kathi (:

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      • Ich denke ich sollte wirklich das Shampoo nur oben einmassieren, aber irgendwie schaff ich das nie. hm.
        Also spätestens nach dem 2. Tag seh ich halt aus wie Schmalzlöckchen… :-( meno, das geht halt gar nicht.
        Ich hatte so Spray, vielleicht teste ich auch da mal was anderes, mal sehen.
        Skulpwash… klingt ja schon gruselig ^^ muss ich mal googlen.
        Grüßle

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  6. Sehr guter Artikel! Ich bin selber gerade auf der Suche nach der richtigen Haarpflegeroutine, da sind solche Posts recht nützlich :)
    Ich hoffe, dass ich es nirgendwo überlesen habe, aber wo bekommt man Trockenshampoo her?
    Liebe Grüße

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