Zusak: Die Bücherdiebin

Vor dem Buch hatte ich ein wenig Angst, nachdem meine Mutter meinte, es sei schlimm, da sie aber sehr sentimental ist, habe ich es jetzt trotzdem gelesen. In etwa zwei Tagen. Bei dem Buch habe ich wirklich überlegt, was ich in der Review schreiben soll, ob ich eine richtige schreiben soll oder nur ein paar Worte. Man sollte es lesen.

Anfang des zweiten Weltkriegs wird Liesel von Hans und Rosa Memminger in Molching bei München aufgenommen. Sie hat vieles verloren, ihren Bruder, ihre Mutter. Als Entschädigung beginnt sie zu stehlen – Bücher, Essen, Herzen.

Design… Ein schönes Buch, schlicht und ansprechend – besonders der Titel.
Plot/Story… Das Buch ist mit Hintergrundwissen genährt und obwohl es aufwühlend ist, ist es schön, besonders. Man könnte ewig darüber schreiben, oder eben nur ein paar Worte, ich finde es schwierig, das Buch ausführlich zu rezensieren.
Charaktere… Erzählt wird vom Tod, einem äußerst sympathischen Charakter, irgendwie macht er das Buch leichter. Auch die anderen Charaktere sind rund und greifbar. Liesel, Max, Hans, Rosa. Es geht um einen unschönen Teil der deutschen Geschichte und Zusak schreibt, ohne über alle zu schimpfen.
Stil… Zusak hat eine besondere Art zu schreiben. Bildlich und er vermenschlicht Dinge, was mir sehr gefällt. Die Zwischenbemerkungen mochte ich sehr, ebenso wie die Mundart, die vor allem Rosa spricht.
Fazit… Das Buch ist fesselnd. Traurig, aber weich. Es ist wie ein Fluss und man ist dabei und liest immer weiter. Es nicht mein typischer Buchstil, aber ich bin froh, es gelesen zu haben. Es lohnt sich wirklich.

Was habt ihr zuletzt gelesen?
Liebe Grüße
Kathi

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4 thoughts on “Zusak: Die Bücherdiebin

  1. Ich liebe dieses Buch! Die ersten 100 Seiten musste ich etwas kämpfen, aber danach konnte ich es nicht mehr weglegen. :) <3
    Das letzte Buch was ich gelesen habe, war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und was soll ich dazu sagen, ich habe geflennt wie ein Baby xD ein tolles Buch!<3 Hast du es auch schon gelesen?:)
    Liebe Grüße
    Karina

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    • Stimmt, am Anfang war es bei mit auch so.

      Noch nicht, aber ich mache bald mit einer Freundin eine Art “Buch-Swap” und da sie es auch liebt, denke ich, dass es dabei ist und warte so lange. Eigentlich mag ich ja so emotionales nicht so, aber mam hört ja fast nur Gutes. ^^

      LG
      Kathi

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  2. Ich war sehr skeptisch als ich “Die Bücherdiebin” anfing zu lesen, weil ich eine traurige Kriegsgeschichte fürchtete. Aber es geht so einfühlsam mit den Charakteren um, dass es schon fast wieder versöhnlich ist. Ein tolles Buch! … Jetzt lese ich “Das Buch des Smaragds”. Hab erst ein paar Seiten und kann nur sagen, dass es sich leicht anliest. Herzliche Grüße! :-)

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    • Ja, sehe ich ganz genauso. Ich finde es für eine Geschichte während dem Krieg nicht so traurig, sondern wirklich einfühlsam.
      Das kenne ich nicht, schau ich mir mal an.
      Schöne Grüße

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