Evans: Stuart Horten – Acht Münzen und eine magische Werkstatt

In der letzten Zeit kam ich wieder kaum zum Lesen. Warum? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich, weil ich gelernt und Videos auf YouTube geschaut habe. Naja, jetzt bin ich wieder mit einem Buch fertig. Lissa Evans Stuart Horten – Acht Münzen und eine magische Werkstatt ist wohl eher ein Kinderbuch, aber was soll’s – ich habe es trotzdem gelesen.

Nach dem Umzug in eine neue Stadt findet Stuart ein kleines Kästchen, in dem sich acht Münzen befinden und einen mysteriösen Hinweise von seinem Großonkel, der vor Jahren verschwunden ist. Sein Großonkel, der Magier war und der Hinweise auf sieben Automaten von Hortens Mirakulöse Mechanismen, die den Weg zu seiner Werkstatt weisen sollen. Also macht Stuart sich auf die Suche…

Design… Warum haben eigentlich Kinderbücher immer so schöne Cover? Wahrscheinlich, damit die Kinder sie haben wollen… auf jeden Fall finde ich die schwarz-weiße Gestaltung mit den Mustern sehr hübsch und auch diese ganzen Muster und Bildchen vor den Kapiteln gefallen mir sehr.
Plot/Story… Die Idee finde ich wirklich nett gemacht, es ist eben ein Kinderbuch und das merkt man. Man kann es natürlich auch lesen, wenn man etwas älter ist, aber für Kinder finde ich es eher passend. Es erinnert mich ein wenig an Die geheime Benedict-Gesellschaft, vom ganzen Umfeld etc. Es ist weder besonders spannend, noch besonders langweilig, aber man hat es (wegen der großen Buchstaben vor allem) schnell durch, außerdem sind alle Wendungen bzw. Geschehnisse sehr logisch und durchdacht, auch wenn es manchmal zu gut geht.
Charaktere… Stuart ist recht sympathisch, ziemlich intelligent und klein für sein Alter. Generell eine recht ausgearbeitete Person, die nicht ganz seinem Alter entsprechend handelt, sondern reifer. Die anderen Charaktere finde ich recht flach, zum Teil zwar sympathisch und realistisch, aber eben sehr oberflächlich beschrieben.
Stil… Der Stil ist zwar ganz gut, aber nicht besonderes, mir zu wenig mitreißend, vielleicht auch, weil eigentlich keine Ironie drinsteckt. Es ist eben einfach und klar für Kinder geschrieben. Das mit den Fachbegriffen, die der Vater immer verwendet (und erklärt), finde ich aber ganz nett gemacht.
Fazit… Mir hat das Buch schon gefallen, es ist eben was nettes für zwischendurch, aber ich werde die Reihe nicht weiterlesen. Einfach, weil sie für Kinder ist und nicht so spannend oder bemerkenswert, wie ich es gerne hätte.

Was habt ihr zuletzt gelesen oder seid ihr auch gerade zu faul zum lesen?
Liebe Grüße
Kathi

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