Fitzek: Der Augenjäger

Wer den Augensammler noch nicht gelesen hat, sollte lieber nicht weiterlesen. ;)
Es hat echt lange gedauert, bis ich wieder ein Buch fertig hatte. :o Naja, Montagabend war es auf jeden Fall soweit und deswegen kann ich euch heute Der Augenjäger von Fitzek vorstellen. Schon mal im Voraus: es ist wirklich ein gutes Buch, vom Lesen haben mich nur Schule, Blogplanung und Pinterest abgehalten. ^^

Es ist echt schwer, dass Buch zusammenzufassen, ohne zu spoilern, aber ich versuche es mal… Nach der Entführung seines Sohnes, ist Alexander Zornbach immer noch gewillt ihn aus den Fängen des Augensammlers zu befreien – und dafür seinen Tod in Kauf zu nehmen. Währenddessen bittet die Polizei Alina um Hilfe, den Augenchirurgen Suker, der in einem Keller junge Frauen die Augenlider entfernt und sie vergewaltigt. Alina soll den Chirurgen behandeln und dabei eine Vision empfangen, die der Polizei helfen soll, denn Suker muss in wenigen Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen werden und die einzige Zeugin scheint durchgedreht zu sein. Doch bei ihren Bemühungen gerät sie selbst in die Fänge des Arztes…

Für mich war das bisher das beste Buch von Fitzek. Es ist wieder Winter (wer sich an den Augensammler erinnert, auch da hat mich das gefreut) – perfekt also. Das Buch ist wirklich toll aufgebaut und diese Rückgriffe auf den Augensammler sind richtig gut und in meinen Augen das eigentliche Thema, denn Zorbach ist ja immer noch auf der Suche nach seinem Sohn. Schade fand ich, dass die Sache mit der multiplen Persönlichkeitsstörung nur angerissen wurde und nichts mit der Geschichte zu tun hat, denn dieses Thema interessiert mich schon sehr. Zorbach ist mir eigentlich noch sympathischer geworden, so authentisch und fein ausgearbeitet. Dennoch handelt er manchmal wirklich sehr voreilig, wobei das immer in Situationen ist, in denen es nachvollziehbar ist (auch wenn ich nicht so handeln würde, aber gut). Bei Scholle habe ich mich immer wieder gefragt, wie ein Polizist, der so viele Regeln bricht, noch im Dienst sein kann. Der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, ist wieder schön flüssig und bildlich – manchmal zu bildlich und man merkt einfach, dass Fitzek sich mit den Themen in seinen Büchern sehr stark beschäftig. Trotzdem werden teils komplexe Bereiche verständlich beschrieben. Dann zur Auflösung, die war unglaublich, ich dachte nur: Was – aber? Und…achso, stimmt, ja, wieso ist mir das nicht aufgefallen? Oh mein Gott, wie gruselig. Generell war das ganze Buch wirklich gruselig und packend, auch wenn der Anfang ein klein wenig schleppend ist. Wirklich ein guter, spannender Thriller ohne logische Brüche und mit fundiertem Hintergrundwissen.

Gibt es Thriller, die ihr mir empfehlen könnt? Eigentlich habe ich zwar derzeit genug Bücher, aber vielleicht ist ja was dabei. ^^

Liebe Grüße
Kathi

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2 thoughts on “Fitzek: Der Augenjäger

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