Fitzek: Der Seelenbrecher

Vor ein paar Tagen habe ich Sebastian Fitzeks Der Seelenbrecher gelesen. Ich hatte In einer kleinen Stadt weggelegt, da es sich etwas gezogen hat und zu Fitzek gegriffen.

Caspar ist momentan Patient in einer psychiatrischen Klinik, in deren Einfahrt er stürzte und was eine Amnesie verursachte. Während er sich also wieder zu erinnern versucht, treibt in Berlin jemand sein Unwesen, der Frauen zwar nicht vergewaltigt oder tötet, aber sie in einen komatösen Schlaf-Wach-Zustand versetzt und sie quasi lebendig in ihrem Körper begräbt und sie so von der Außenwelt isoliert. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher unerkannt eingeliefert, die Klinik eingeschneit und die Nacht des Grauen beginnt.

Auf Fitzek bin ich durch xKarenina auf YouTube gestoßen, da sie immer von im schwärmte und ich dachte – wieso nicht? Dass ich genau diesen Bandausgesucht hatte, lag an der Thematik, die mich sehr interessierte. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben – zum einen liest man die Akte 131971/VL und zum anderen (ich glaube etwa fünf oder sechs Kapitel) ist man in einer Versuchsszene mit einem Professor und zwei Studenten, die gerade die Akte lesen. Der Einstieg war sehr gut gemacht, es ist eine Szene, in der man ein Opfer des Seelenbrechers nach dessen Werk sieht. Ich möchte nicht spoilern, aber ich muss sagen, das Ende war überraschend und verdammt gut aufgelöst. Caspar ist ein recht sympathischer Charakter und ich finde es spannend mit ihm seine Gedanken wieder zu finden. Aber im ganzen muss ich sagen, dass mich das Buch zwar gefesselt hat, aber ich es nicht wirklich spannend fand. Vielleicht bin ich schon zu unempfindlich Horror/Psychothrillern gegenüber, aber es ärgert mich doch, wenn ich mich nicht so gruseln kann. Trotzdem bereue ich es nicht Der Seelenbrecher gelesen zu haben, da es menschlich sehr interessant war und Fitzek unglaublich locker und gut schreibt. Auch wenn ich mich mit dem medizinischen nicht auskenne, finde ich es gut, dass Fitzek es so genau mit eingebracht hat. Die Charaktere sind ausgereift und realistisch. Ich war mir nie sicher, ob Bruck wirklich der Seelenbrecher ist und hatte angenommen, es wäre vielleicht der Sanitäter, der ihn eingeliefert hat, manchmal hatte ich auch Caspar im Verdacht. So gesehen war es schon spannend und irgendwie gruselig.

Ich denke ich werde wieder einen Fitzek-Thriller lesen, mal sehen, ob ich mich da mehr gruseln kann.
Könnt ihr mir einen (Fitzek-)Thriller empfehlen?
Schöne Grüße
Kathi ♥

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3 thoughts on “Fitzek: Der Seelenbrecher

  1. Pingback: Fitzek: Der Augensammler | teepüppchen

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